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Sonntag, 13. Oktober 2013

Wer kann die Freude der Gemeinschaft mit Gott verstehen?



Wie ein kleines Kind keine Verständnisfähigkeit für die Freude der ehelichen Vereinigung hat, so kann sich ein Weltling keinen Begriff machen von der ekstatischen Freude der Gemeinschaft mit Gott.

Ramakrishna

Mittwoch, 30. Januar 2013

Gott ist jenseits von Form und Formlosigkeit


   Gott ist nicht nur formlos und kann Formen annehmen, sondern er ist auch jenseits von Form und Formlosigkeit. Nur er weiß, was er alles ist. Für diejenigen, die ihn lieben, manifestiert er sich auf verschiedene Arten und in verschiedenen Formen. Doch er ist an keine Grenze der Form noch an ihr Gegenteil gebunden.
   Niemand kann mit letzter Gewissheit sagen, dass Gott nur „so“ ist und nicht anders. Er ist formlos und andererseits hat er Formen. Für den Gottesverehrer (Bhakta) nimmt er Formen an — für denjenigen, der dem Weg der Erkenntnis zur eigenen wahren Natur folgt (Jnani), ist er ohne Form.
   Brahman, absolutes Sein-Bewusstsein-Seligkeit, ist wie ein uferloser Ozean. Im Ozean entstehen bei starker Kälte hier und da Eisschollen. Ähnlich nimmt das Unendliche endliche Formen an, sozusagen unter dem kühlenden Einfuss der Hingabe des Gottesverehrers, und erscheint vor ihm als göttliche Person. Doch wie beim Aufgehen der Sonne die Eisschollen im Ozean schmelzen, so geht mit dem Erwachen der Erkenntnis der eigenen wahren Natur, die eins ist mit dem unbeschreiblichen Göttlichen Urgrund, (Jnana) die verkörperte Gottesform in das unendliche und formlose Brahman auf. Dann hat der Verehrer nicht mehr das Gefühl, dass Gott eine Person ist, noch hat er dann Visionen von Gottes Formen.
   Doch vergiss nicht: Form und Formlosigkeit gehören ein und derselben Wirklichkeit an. 


Ramakrishna


Text und Erklärungen zu den hinduistischen Begriffen: 
 http://www.ramakrishna.de/ramakrishna/ramakrishnaworte.php


Sonntag, 7. Oktober 2012

Die in Gott versunkene Seele ...


Ein Krug, der im Wasser steht, ist mit Wasser gefüllt und von Wasser umgeben. Ebenso sieht die in Gott versunkene Seele den alles durchdringenden Geist 
innen und außen. 


Ramakrishna




Samstag, 6. Oktober 2012

Nichts ist mein: selbst dieser Körper nicht


Nichts von allem, was ich schaue, spüre oder höre, ist mein. Selbst dieser Körper gehört nicht mir. Ich bin von seither ewig, frei und allwissend: 
dieses Bewusstsein hat seinen Ursprung im reifen Ich, während das unreife dem Menschen den Eindruck vermittelt, auf ewig an die irdischen Vergänglichkeiten gebunden zu sein. 

 Ramakrishna