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Mittwoch, 11. Juni 2014

Deine wahre Natur ist es, glücklich zu sein



Deine wahre Natur ist es, glücklich zu sein; 
es ist daher nicht falsch, nach diesem Zustand zu streben. 
Falsch ist nur, das Glück aussen zu suchen, 
denn es ist innen.



Sri Ramana Maharshi


aus Ellam Ondre (Alles ist eins)

Montag, 11. März 2013

Wunschlosigkeit ist Weisheit


Welche Beziehung besteht zwischen Wunschlosigkeit und Weisheit?

Wunschlosigkeit ist Weisheit. Den Geist keinerlei Objekt zuzuwenden, bedeutet Wunschlosigkeit. Weisheit ist, ein Objekt gar nicht erst entstehen zu lassen. Mit anderen Worten: die Weigerung, etwas anderes als das Selbst zu suchen, ist Nicht-Anhaftung oder Wunschlosigkeit; das Selbst gar nicht erst zu verlassen, ist Weisheit.

Sri Ramana Maharshi


(aus Wer bin ich? -Nan Yar)


Freitag, 5. Oktober 2012

Glückselige Freude ist das Wesen des Selbst



 Was ist Glück?
Glückselige Freude ist das Wesen des Selbst; Glück und Selbst sind daher nicht voneinander verschieden. Es gibt keinen Gegenstand auf der Welt, der Glück in sich birgt. Nur aufgrund unserer Unwissenheit glauben wir, dass Glück weltlichen Dingen entspringt. Wenn sich der Geist nach außen wendet, erfährt er Leid. Geht sodann ein Wunsch in Erfüllung, kehrt der Geist zu seinem Ursprung zurück und erlebt dort die Freude des Selbst, so verhält es sich in Wahrheit. Wie im Tiefschlaf, im samadhi oder während einer Ohnmacht wendet sich der Geist immer auch dann nach innen, wenn entweder etwas Erwünschtes erlangt oder etwas Unerwünschtes abgewendet worden ist, und erfährt hier das dem Selbst innewohnende Glück. So wandert der Geist rastlos zwischen seiner Quelle und der äußeren Welt hin und her. Bei glühender Hitze sucht man den schattenspendenden Baum und genießt die Kühle. Wer den Baum immer wieder verlässt und sich der Hitze aussetzt, nur um erneut in den Schatten zu fliehen, ist ein Narr. Der Kluge bleibt im Schatten. Ebenso wird der, der die Wahrheit erkannt hat, Brahman niemals verlassen, im Gegensatz zu dem Unwissenenden, der sich der Welt zuwendet, dort Leid erfährt, und jeweils für kurze Momente zu Brahman zurückkehrt, um Glück zu erleben.
Tatsächlich ist das, was die Welt genannt wird, nichts als ein Gedanke. Wenn die Welt versinkt, also kein Gedanke vorhanden ist, erlebt der Geist Glück, wenn aber die Welt in Erscheinung tritt, erlebt er Leid.
Sri Ramana Maharshi 
( aus Wer bin ich? -Nan Yar)

Freitag, 28. September 2012

Deine wahre Natur ist unbegrenztes Leben


Das Selbst zu vergessen ist Tod, seiner gewahr zu sein ist Leben
Du sehnst dich nach Ewigen Leben. Warum? Weil das derzeitige Leben in der Dualität unerträglich ist.
Warum ist dies so? Weil es nicht deine wahre Natur ist. Du bist in Wahrheit reiner Geist; aber du identifizierst ihn mit einem Körper, welcher eine Projektion deines Egos ist – ein Objekt gewordener Gedanke – und das Ego wiederum hat seinen Ursprung im reinen Geist.
Blosses Wechseln des Körpers nützt nichts, weil das nur ein Übertragen des Egos in den neuen Körper bedeutet. Zudem, was ist Leben? Es ist Existenz (als reines Bewusstsein) und das bist du selbst. Das ist das wahre Leben, und Es ist ewig. Leben im Körper ist begrenztes Leben. Du jedoch bist Unbegrenztes Leben. Du wirst deine wahre Natur als unbegrenztes Leben zurückgewinnen, sobald die Idee ‘Ich bin der Körper’ schwindet.

Sri Ramana Maharshi


Quelle

Der Geist kann nur in seiner Quelle ruhen


Deine wahre Natur ist es, glücklich zu sein; es ist daher nicht falsch, nach diesem Zustand zu streben. Falsch ist nur, das Glück aussen zu suchen, denn es ist innen.

Glücklich sein zu wollen und dabei das Selbst mit dem Körper zu identifizieren, ist wie der Versuch, den Fluss auf dem Rücken eines Krokodiles zu überqueren. Wenn das Ego aufsteigt, trennt sich der Geist von seiner Quelle, dem Selbst, und wird rastlos wie ein in die Luft geworfener Stein oder das Wasser eines Flusses. Erst wenn der Stein oder der Fluss ihren jeweiligen Ursprungsort, nämlich den Boden oder den Ozean wieder erreicht haben, kommen sie zur Ruhe. Ebenso ist es mit dem Geist – er kann erst ruhen und glücklich sein, wenn er zu seiner Quelle zurückgekehrt ist und in ihr verbleibt. So wie es gewiss ist, dass der Stein und der Fluss zu ihrem Ausgangsort zurückkehren, so wird auch zwangsläufig früher oder später der Geist zu seiner Quelle heimkehren.


Sri Ramana Maharshi