"Gott ist Licht wegen seiner Helligkeit, Friede wegen seiner Ruhe, eine Quelle wegen seiner überfließenden Fülle und der Ewigkeit."( Bernhard von Clairvaux)
"Denn bei Dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Licht sehen wir das Licht"
( Psalm 36,10)
"Suche den Klang, der nie vergeht.
Suche die Sonne, die niemals untergeht.“ (Rumi)
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Sonntag, 27. Januar 2019
Was uns daran hindert, das ewige Wort zu hören
Drei Dinge sind es, die uns hindern, so dass wir das ewige Wort nicht hören.
Das erste ist die Körperlichkeit, das zweite Vielheit, das dritte ist die Zeitlichkeit.
Wäre der Mensch über diese drei Dinge hinausgeschritten, so wohnte er in der Ewigkeit und wohnte im Geiste und wohnte in der Einheit und in der Wüste, und dort würde er das ewige Wort hören.
Meister Eckhart.
(Deutsche Predigten und Traktate)
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Montag, 11. März 2013
Mache mich einfältig, innig, abgeschieden...
Mache mich einfältig, innig, abgeschieden,
Sanfte und im stillen Frieden,
Mach mich reines Herzens, dass ich deine Klarheit
Schauen mag in Geist und Wahrheit.
Lass mein Herz überwärts
Wie ein Adler schweben
Und in dir nur leben!
Gerhard Tersteegen
Verse aus dem Lied "Gott ist gegenwärtig"
Foto © Janine Wittig / photocase.com
Gerhard Tersteegen
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Wunschlosigkeit ist Weisheit
Welche Beziehung besteht zwischen Wunschlosigkeit und Weisheit?
Wunschlosigkeit ist Weisheit. Den Geist keinerlei Objekt zuzuwenden, bedeutet Wunschlosigkeit. Weisheit ist, ein Objekt gar nicht erst entstehen zu lassen. Mit anderen Worten: die Weigerung, etwas anderes als das Selbst zu suchen, ist Nicht-Anhaftung oder Wunschlosigkeit; das Selbst gar nicht erst zu verlassen, ist Weisheit.
Sri Ramana Maharshi
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Sonntag, 7. Oktober 2012
Die in Gott versunkene Seele ...
Ein Krug, der im Wasser steht, ist mit Wasser gefüllt und von Wasser umgeben. Ebenso sieht die in Gott versunkene Seele den alles durchdringenden Geist
innen und außen.
Ramakrishna
Freitag, 28. September 2012
Der Geist kann nur in seiner Quelle ruhen
Deine wahre Natur ist es, glücklich zu sein; es ist daher nicht falsch, nach diesem Zustand zu streben. Falsch ist nur, das Glück aussen zu suchen, denn es ist innen.
Glücklich sein zu wollen und dabei das Selbst mit dem Körper zu identifizieren, ist wie der Versuch, den Fluss auf dem Rücken eines Krokodiles zu überqueren. Wenn das Ego aufsteigt, trennt sich der Geist von seiner Quelle, dem Selbst, und wird rastlos wie ein in die Luft geworfener Stein oder das Wasser eines Flusses. Erst wenn der Stein oder der Fluss ihren jeweiligen Ursprungsort, nämlich den Boden oder den Ozean wieder erreicht haben, kommen sie zur Ruhe. Ebenso ist es mit dem Geist – er kann erst ruhen und glücklich sein, wenn er zu seiner Quelle zurückgekehrt ist und in ihr verbleibt. So wie es gewiss ist, dass der Stein und der Fluss zu ihrem Ausgangsort zurückkehren, so wird auch zwangsläufig früher oder später der Geist zu seiner Quelle heimkehren.
Sri Ramana Maharshi
Sonntag, 23. September 2012
Was der Geist des Menschen ersehnt
Was ersehnt der Geist des Menschen stärker als die Wahrheit?
Augustinus von Hippo
Foto: Thinking © Hilde / photocase.de
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