Posts mit dem Label Geist werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Geist werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 27. Januar 2019

Was uns daran hindert, das ewige Wort zu hören


Drei Dinge sind es, die uns hindern, so dass wir das ewige Wort nicht hören. 
Das erste ist die Körperlichkeit, das zweite Vielheit, das dritte ist die Zeitlichkeit.
Wäre der Mensch über diese drei Dinge hinausgeschritten, so wohnte er in der Ewigkeit und wohnte im Geiste und wohnte in der Einheit und in der Wüste, und dort würde er das ewige Wort hören.


Meister Eckhart.


(Deutsche Predigten und Traktate)

Montag, 11. März 2013

Mache mich einfältig, innig, abgeschieden...





Mache mich einfältig, innig, abgeschieden
Sanfte und im stillen Frieden, 
Mach mich reines Herzens, dass ich deine Klarheit 
Schauen mag in Geist und Wahrheit. 
Lass mein Herz überwärts 
Wie ein Adler schweben 
Und in dir nur leben!


Gerhard Tersteegen

Verse aus dem Lied "Gott ist gegenwärtig"


Foto © Janine Wittig / photocase.com



Wunschlosigkeit ist Weisheit


Welche Beziehung besteht zwischen Wunschlosigkeit und Weisheit?

Wunschlosigkeit ist Weisheit. Den Geist keinerlei Objekt zuzuwenden, bedeutet Wunschlosigkeit. Weisheit ist, ein Objekt gar nicht erst entstehen zu lassen. Mit anderen Worten: die Weigerung, etwas anderes als das Selbst zu suchen, ist Nicht-Anhaftung oder Wunschlosigkeit; das Selbst gar nicht erst zu verlassen, ist Weisheit.

Sri Ramana Maharshi


(aus Wer bin ich? -Nan Yar)


Sonntag, 7. Oktober 2012

Die in Gott versunkene Seele ...


Ein Krug, der im Wasser steht, ist mit Wasser gefüllt und von Wasser umgeben. Ebenso sieht die in Gott versunkene Seele den alles durchdringenden Geist 
innen und außen. 


Ramakrishna




Freitag, 28. September 2012

Der Geist kann nur in seiner Quelle ruhen


Deine wahre Natur ist es, glücklich zu sein; es ist daher nicht falsch, nach diesem Zustand zu streben. Falsch ist nur, das Glück aussen zu suchen, denn es ist innen.

Glücklich sein zu wollen und dabei das Selbst mit dem Körper zu identifizieren, ist wie der Versuch, den Fluss auf dem Rücken eines Krokodiles zu überqueren. Wenn das Ego aufsteigt, trennt sich der Geist von seiner Quelle, dem Selbst, und wird rastlos wie ein in die Luft geworfener Stein oder das Wasser eines Flusses. Erst wenn der Stein oder der Fluss ihren jeweiligen Ursprungsort, nämlich den Boden oder den Ozean wieder erreicht haben, kommen sie zur Ruhe. Ebenso ist es mit dem Geist – er kann erst ruhen und glücklich sein, wenn er zu seiner Quelle zurückgekehrt ist und in ihr verbleibt. So wie es gewiss ist, dass der Stein und der Fluss zu ihrem Ausgangsort zurückkehren, so wird auch zwangsläufig früher oder später der Geist zu seiner Quelle heimkehren.


Sri Ramana Maharshi


Sonntag, 23. September 2012

Was der Geist des Menschen ersehnt




"Quid enim fortius desiderat anima quam Veritatem"





Was ersehnt der Geist des Menschen stärker als die Wahrheit?



Augustinus von Hippo


Foto: Thinking © Hilde / photocase.de