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Dienstag, 1. Juni 2021

Der Nektar wahren Glaubens

Solange ein Mensch um Dogmen und Lehrmeinungen streitet, 
hat er noch nicht den Nektar wahren Glaubens geschmeckt. 
Sowie er ihn schmeckt, wird er still. 
 

Sri Ramakrishna

Montag, 25. Februar 2019

Glaube: eine Art von sechstem Sinn




Glaube ist eine Art vom sechstem Sinn, 
der wirksam wird, 
wenn die Vernunft versagt.


Mahatma Gandhi 




Sonntag, 24. Februar 2019

Der Konflikt des Unglaubens und Glaubens


Das eigentliche, einzige, und tiefste Thema der Welt- und Menschengeschichte, dem alle übrigen untergeordnet sind, bleibt der Konflikt des Unglaubens und Glaubens. Alle Epochen, in welchen der Glaube herrscht, unter welcher Gestalt er auch wolle, sind glänzend, herzerhebend und fruchtbar für Mitwelt und Nachwelt. Alle Epochen dagegen, in welchen der Unglaube, in welcher Form es sei, einen kümmerlichen Sieg behauptet, und wenn sie auch einen Augenblick mit einem Scheinglanze prahlen sollten, verschwinden vor der Nachwelt, weil sich niemand gern mit Erkenntnis des Unfruchtbaren abquälen mag.



Johann Wolfgang Goethe
(West-östlicher Divan. Noten und Aufzeichnungen)


Die Liebe zum Unsichtbaren



Dienstag, 30. Juli 2013

Loben werden den Herrn, die ihn suchen


"Gross bist du, o Herr, und überaus preiswürdig; 
gross ist deine Stärke, und deiner Weisheit ist kein Ziel gesetzt"1. 
Und dich will loben ein Mensch, ein winziger Teil deiner Schöpfung, ein Mensch, der schwer trägt an der Bürde seiner Sterblichkeit, schwer trägt auch am Zeugnis seiner Sünde und am Zeugnis, dass "du den Stolzen widerstehest" 2 . Und dennoch will dich loben der Mensch, selbst ein Teil deiner Schöpfung. Du selbst veranlasst ihn, in deinem Preis eine Wonne zu suchen, denn geschaffen hast du uns im Hinblick auf dich, und unruhig ist unser Herz, bis es ruhet in dir. Verleihe mir, o Herr, die rechte Erkenntnis und Einsicht, ob man dich erst anrufen oder preisen, erst dich erkennen oder anrufen muss! Aber wer ruft dich an, ohne dich zu kennen? Könnte er doch leicht in seiner Unwissenheit einen anderen für dich anrufen! Oder wirst du etwa angerufen, um erkannt zu werden? "Wie aber soll man den anrufen, an den nicht geglaubt? Wie aber wird man glauben ohne Prediger?" 3 „Loben werden den Herrn, die ihn suchen" 4 Denn wer sucht, der findet ihn, und wer ihn findet, wird ihn preisen. So will ich dich denn suchen, o Herr, indem ich dich anrufe, und dich anrufen, da ich an dich glaube; denn du bist uns verkündet worden. 


Augustinus von Hippo 

(Bekenntnisse  I,1)



1.Ps 144,3 und 146,5
2.Petr. 5,5
3.Röm.10,14
4 Ps 21,27



Freitag, 26. Oktober 2012

Die Lieb allein ist ewig



Die Hoffnung höret auf, der Glaube kommt zum Schauen,
Die Sprachen redt man nicht, und alles, was wir bauen,
Vergehet mit der Zeit: die Liebe bleibt allein.
So laßt uns doch schon jetzt auf sie beflissen sein!

Angelus Silesius

(Cherubinischer Wandersmann, III,160)